Make oder Zapier? Der Vergleich zeigt Unterschiede bei Automationen, Workflows, Apps, Preisen, Credits, Tasks und Zielgruppen.
No-Code & Automation
Make ist die bessere Wahl, wenn Automationen komplexer werden. Das Tool ist visuell, flexibel und stark, wenn Daten durch mehrere Schritte, Filter, Bedingungen und Verzweigungen laufen sollen. Zapier passt besser, wenn Automationen möglichst einfach eingerichtet werden sollen. Es ist besonders stark, wenn du Apps schnell verbinden willst, ohne dich lange mit Logik, Datenformaten oder Szenario Aufbau zu beschäftigen. Der wichtigste Unterschied: Make ist stärker für komplexe Workflows. Zapier ist stärker für einfache App Automationen. Wenn du mehrere Schritte, Bedingungen und Datenlogik brauchst, spricht mehr für Make. Wenn du schnell „Wenn das passiert, dann mach das“ bauen willst, ist Zapier oft angenehmer.
Nimm Make, wenn …
Nimm Zapier, wenn …
Schau dir Alternativen an, wenn …
Der wichtigste Unterschied
Make zeigt Automationen wie einen Ablaufplan. Du siehst, welche App was auslöst, welche Daten wohin fließen, welche Bedingungen greifen und welche Schritte danach passieren. Das ist besonders stark, wenn Automationen nicht nur aus zwei Apps bestehen. Zapier ist stärker auf einfache Verbindungen ausgelegt. Ein Trigger startet eine Aktion. Danach können weitere Schritte folgen, aber die Grundidee bleibt sehr zugänglich. Der Unterschied ist also nicht: Welches Tool kann automatisieren? Beide können das. Die bessere Frage ist: Willst du Automationen schnell einrichten oder genau kontrollieren? Make gibt dir mehr Kontrolle. Zapier gibt dir meist den schnelleren Einstieg.
Make passt besser, wenn du ...
Zapier passt besser, wenn du ...
| Kriterium | Make | Zapier |
|---|---|---|
| Zielgruppe | Selbstständige, Agenturen, Teams und Unternehmen mit komplexeren Automationen | Einsteiger, Selbstständige, kleine Teams und Unternehmen mit einfachen App Verbindungen |
| Einstieg | Verständlich, aber technischer als Zapier | Sehr einfach und schnell nutzbar |
| Grundlogik | Visuelle Szenarien mit Modulen, Filtern, Routern und Datenflüssen | Zaps mit Triggern und Aktionen |
| Komplexe Workflows | Sehr stark | Möglich, aber weniger visuell |
| Einfache Automationen | Gut, aber manchmal mehr als nötig | Sehr stark |
| Datenlogik | Stark bei Datenmapping, Bedingungen und Verzweigungen | Einfacher, aber weniger transparent |
| App Verbindungen | Sehr gut | Sehr stark und sehr breit |
| Preislogik | Credits je Nutzung und Plan | Tasks je Nutzung und Plan |
| Beste Wahl für | Nutzer, die Automationen wirklich gestalten wollen | Nutzer, die Apps schnell verbinden wollen |
Preise und Funktionen können sich ändern. Prüfe die aktuellen Angaben auf der Website des Anbieters.
| Funktion | Make | Zapier |
|---|---|---|
| No-Code Automationen | ✓ | ✓ |
| App Integrationen | ✓ | Ja, sehr stark |
| Trigger und Aktionen | ✓ | ✓ |
| Mehrstufige Workflows | ✓ | ✓ |
| Visueller Workflow Builder | Ja, sehr stark | Eingeschränkter |
| Filter und Bedingungen | ✓ | ✓ |
| Verzweigungen | Ja, sehr stark | Ja, aber weniger visuell |
| Datenmapping | Ja, stark | Ja, einfacher |
| Webhooks | ✓ | ✓ |
| API Workflows | ✓ | ✓ |
| Fehlerbehandlung | Ja, stärker sichtbar | Ja, aber weniger visuell |
| Teamfunktionen | ✓ | ✓ |
| Vorlagen | ✓ | ✓ |
| Free Plan | ✓ | ✓ |
| Für Einsteiger | Gut | Sehr gut |
| Für komplexe Szenarien | Sehr gut | Gut, aber weniger elegant |
Make
ab 9,00 € / Monat
Visuelle Automationsplattform für komplexere Workflows.
Zapier
ab 19,99 € / Monat
Die bekannteste No-Code-Automation mit der größten App-Auswahl.
Preisangaben können sich ändern. Bitte prüfe die aktuellen Konditionen beim Anbieter.
Make
Vorteile
Nachteile
Zapier
Vorteile
Nachteile
Make ist die bessere Wahl für …
Zapier ist die bessere Wahl für …
Ist Make besser als Zapier?
Nicht grundsätzlich. Make ist besser für komplexe, visuelle Workflows mit Bedingungen und Datenlogik. Zapier ist besser für einfache, schnelle App Verbindungen.
Ist Zapier einfacher als Make?
Ja, für viele Einsteiger ist Zapier einfacher. Make ist ebenfalls No-Code, braucht aber mehr Verständnis für Workflows und Datenflüsse.
Welches Tool ist besser für Agenturen?
Für Agenturen ist Make oft stärker, weil Kundenprozesse häufiger mehrere Schritte, Bedingungen und Ausnahmen enthalten. Zapier kann aber für einfache Kundenautomationen völlig reichen.
Welches Tool ist besser für Selbstständige?
Für einfache Automationen ist Zapier oft der schnellere Einstieg. Wenn Selbstständige mehrere Tools verbinden und Prozesse genauer steuern wollen, ist Make interessanter.
Hat Make einen kostenlosen Plan?
Ja, Make bietet einen kostenlosen Einstieg. Für mehr Credits, Teamfunktionen und anspruchsvollere Nutzung werden bezahlte Pläne relevant.
Hat Zapier einen kostenlosen Plan?
Ja, Zapier bietet einen kostenlosen Einstieg. Für mehr Tasks, mehr Nutzung und umfangreichere Workflows werden bezahlte Pläne relevant.
Was ist der Unterschied zwischen Credits und Tasks?
Bei Make wird Nutzung über Credits abgerechnet. Bei Zapier wird Nutzung stärker über Tasks gezählt. Dadurch können sich Kosten je nach Workflow sehr unterschiedlich entwickeln.
Welches Tool ist besser für komplexe Automationen?
Make ist meist besser für komplexe Automationen, weil Workflows visuell aufgebaut werden und Verzweigungen, Filter und Datenflüsse klarer sichtbar sind.
Welches Tool ist besser für viele App Integrationen?
Zapier ist besonders stark bei der Breite der App Verbindungen. Make bietet ebenfalls viele Integrationen, ist aber stärker über den visuellen Workflow Ansatz interessant.
Kann ich später wechseln?
Grundsätzlich ja. Praktisch solltest du vorher prüfen, welche Automationen, Verbindungen, Webhooks, Datenfelder und Fehlerlogiken betroffen sind. Ein Wechsel kann aufwendig werden, wenn viele Workflows geschäftskritisch laufen.